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Streusalz und Splitt

01.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ralf Epple, Kohlberg. Zum Leserbrief Wer ist schuld vom 27. Januar. Die Meinung von Herrn Haninger ist mir etwas zu einseitig. Natürlich sollte man bei Witterungsbedingungen wie am 24. Januar Fahrzeuge mit Sommerbereifung grundsätzlich stehen lassen, erst recht, wenn man Berg- und Talfahrten zu bewältigen hat. Dennoch sind auch Winterreifen keine 100-prozentige Lösung. Mir kommt es allerdings manchmal so vor, als ob die Räumdienste so denken.

Dass dies nicht so ist, erleben wir am Albtrauf jeden Winter. Nach Kohlberg geht es grundsätzlich etwas steiler bergauf, egal aus welcher Richtung. Obwohl wir immer sehr gute (Testsieger-)Reifen von zum Beispiel Michelin oder Dunlop fahren, ging teilweise gar nichts mehr (bei anderen noch viel weniger). Die Fahrzeuge schleuderten haltlos beziehungsweise man konnte nach einem Stopp nicht mehr anfahren, teilweise rutschte das Auto sogar mit angezogener Handbremse rückwärts den Berg hinunter!

Für mich liegt das Hauptproblem am Vertrauen auf das Allheilmittel Streusalz. Auch wenn es normalerweise gut funktioniert, obwohl es Fahrzeuge und Umwelt schädigt, sind die Grenzen regelmäßig bei starkem Schneefall und tiefen Temperaturen, wenn die Tauwirkung des Salzes nicht mehr ausreicht. Dann gehört zumindest teilweise Splitt auf die Fahrbahn, nichts anderes! Das greift sogar bei Eisflächen wie Schleifpapier. Ich verstehe noch immer nicht, warum ich derlei positive Erfahrungen immer nur in den Alpenregionen machen darf.


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