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Stress beim Fahrbahnradeln

10.08.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ralf Epple, Kohlberg. Zum Leserbrief Statistik anders auslegen vom 8. August. Zuerst mal möchte ich der Nürtinger Zeitung danken, dass sie eine so gute Meinungsplattform durch Abdruck der Leserbriefe ermöglicht! Herr Volkert hat so weit recht, dass man die Statistiken anders auslegen kann. Man kann jedwede Statistik so hinbiegen, dass sie einem passt. Auch bei Autounfällen ist immer einer schuld. In den seltensten Fällen aber ein Radfahrer. Umgekehrt ist das weitaus häufiger der Fall. Aber absolute Unfallzahlen sind nun mal da und die zeigen ein eindeutiges Bild. Ich bin vor allem auch deshalb zur Radverkehrspolitik gekommen, weil ich die Gefahren am eigenen Leib gespürt habe. Allein auf der Alleenstraße hatte ich schon neun Beinaheunfälle! Einmal bog ein Autofahrer direkt vor meinem Vorderrad rechts in die Steinachstraße. Eine Vollbremsung hat nicht ausgereicht, ich musste zusätzlich eine erhebliche Schräglage hinlegen. Auf meinen Protest hin stoppte er und brüllte rum, er hätte Vorfahrt. Aber das stimmt nicht! Und wenn Herr Volkert die Unfallstatistiken genauer anschaut, wird er feststellen, dass vor allem Abbiegeunfälle, blinde Grundstücksausfahrten, unachtsames Öffnen von (Beifahrer-)Autotüren zu besonders schweren, oft tödlichen Unfällen führen. Hierbei sei gesagt, dass in den seltensten Fällen vorsätzlich Unfälle verursacht werden. Der Mensch macht einfach Fehler!


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