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Streit um gymnasiale Oberstufe

10.07.2018 00:00, Von Roland Kurz — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Landrat Eininger hält die Sekundarstufe II für die Esslinger Gemeinschaftsschulen für überflüssig

Esslingen braucht keine gymnasiale Oberstufe an der Gemeinschaftsschule, weil für diese Schülerklientel in Esslingen-Zell drei berufliche Gymnasien zur Verfügung stehen. So sieht es Landrat Heinz Eininger. Seine Bedenken legte er in der letzten Sitzung des Kultur- und Schulausschusses des Kreistags dar.

Am Schulzentrum Esslingen-Zell sieht man eine geplante Oberstufe für Esslinger Gemeinschaftsschulen kritisch. Foto: Karien
Am Schulzentrum Esslingen-Zell sieht man eine geplante Oberstufe für Esslinger Gemeinschaftsschulen kritisch. Foto: Karien

ESSLINGEN. Ob diese Ablehnung so in der offiziellen Stellungnahme zum regionalen Schulentwicklungsprozess stehen wird, ist nach der kontroversen Debatte im Ausschuss unklar. Die Folgen für die beruflichen Gymnasien könnten „bis zur Aufgabe einer Schulart reichen“, fürchtet Eininger. Nach Rechnung der Kreisverwaltung könnten die Gymnasien an der John-F.-Kennedy-, der Friedrich-Ebert- und der Käthe-Kollwitz-Schule 60 Schüler pro Jahrgang an die Gemeinschaftsschule verlieren.


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