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Streichelhungrige Ziegen beim ersten Ziegenfest des Albvereins

23.05.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Albverein Kohlberg- Kappishäusern hatte am Sonntag zu seinem ersten Ziegenfest am Kleinen Jusi geladen. Mitten in der Natur mit den lebendigen Rasenmähern zu feiern, die anfänglich mit Skepsis betrachtet wurden ob vermuteter Geruchsbelästigung und Meckereien, die sich jetzt aber zu vierbeinigen Lieblingen nicht nur im Ort durchgefressen haben, war dem Verein ein wichtiges Anliegen. „Wir möchten zeigen, was die Ziegen leisten, wo sie im Einsatz sind, und dass sie weder riechen noch laut sind“, so Stefan Tremmel, als Vorsitzender der Ortsgruppe auch sozusagen Ziegenvater. Der Blick auf den Kleinen Jusi ist teilweise schon frei von Verbuschung, am Florian frisst eine zweite Herde Gestrüpp und hohes Gras weg und gibt damit der Natur eine neue Chance, zu wachsen. Füttern dürfen nur die Albvereinler und Ziegenpaten, aber geschnittenes, hartes Brot wird vom Albverein jederzeit gerne als Spende angenommen, ebenso ausrangierte Äpfel. Die Besucher des ersten Ziegenfestes erlebten streichelhungrige Ziegen. Regentropfen schreckten niemanden, denn es gab ja ein Zelt und viel zu probieren, wie Ziegenrote oder Ziegenkäse. Die Jusi- und Florianziegen müssen keine Milch abliefern, denn die brauchen die Tiere für ihren Nachwuchs, aber mit einem Lieferanten aus der Region im Hintergrund konnte der Albverein auch Ziegenprodukte anbieten. Der Streichelzoo war nicht nur bei Kindern beliebt, auch viele Erwachsene staunten nicht schlecht, wie anhänglich und lieb die Tiere sind. Zu fressen finden die Ziegen jetzt im Frühjahr und Sommer genug, doch sie kosten auch Unterhalt, und es fehlt noch ein Zaun, der durch die Investitionen für den Stallbau am Florian noch nicht finanziert werden kann, sodass jede Spende willkommen ist. der


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