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Straßenbeleuchtung kaufen oder mieten?

18.12.2013 00:00, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderat Schlaitdorf hat die Entscheidung auf die lange Bank geschoben – Hundesteuer wird angehoben

Die Straßenbeleuchtung zunächst für vier Jahre mieten oder kaufen? Vor dieser schwierigen Frage stand am Montagabend der Schlaitdorfer Gemeinderat. Für das Gremium eine Rechnung mit vielen Unbekannten. Schließlich fand sich nur für das Mietmodell eine ausreichende Mehrheit.

SCHLAITDORF. „Für mich ist es ganz schwierig zu entscheiden“, gestand Bürgermeister Dietmar Edelmann gleich zum Auftakt der Diskussion. Vor allem drückt den Bürgermeister der Preis von 127 000 Euro. Das könnte sich die „Gemeinde mit Herz“ laut Kämmerer Michael Castro derzeit sogar ohne Kreditaufnahme leisten. Doch auf steigende Gewerbesteuer und andere Mehreinnahmen dürfe Schlaitdorf nicht hoffen. Auch für Gustav Breitling (AWV) stehen hinter dem Kauf viele Fragezeichen. „Wir kaufen etwas, wovon wir keine Ahnung haben“, gab er zu bedenken. Dagegen sei man in den vergangenen Jahren immer sehr gut von der EnBW versorgt worden. Auch sei noch völlig unklar, welch Aufgaben mit dem Erwerb auf die Gemeinde zukommen. „Verwaltung und Bauhof sind so schon über Gebühr beansprucht“, erinnerte er. Als kleine Gemeinde könne man froh sein, eine wichtige Aufgabe wie die Straßenbeleuchtung in sicheren Händen zu haben.


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