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Steuererhöhungen sind kein Tabu

21.10.2016 00:00, Von Gerlinde Ehehalt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Umstellung auf Neues Kommunales Haushaltsrecht kostet Gemeinde 645 000 Euro

Bürgermeister Matthias Ruckh brachte in der letzten Sitzung den Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2017 ein. Es ist der erste „doppische“ Haushalt nach dem Neuen Kommunalen Haushalts- und Rechnungswesen (NKHR).

WOLFSCHLUGEN. Durch die Umstellung fehlen der Gemeinde 645 000 Euro in der Kasse, die nicht ausgeglichen werden können. Der Haushalt für 2017 ist trotzdem genehmigungsfähig, denn in der Übergangszeit bis 2020 wirkt noch das alte „kamerale“ Recht. Bei diesem System errechnet sich ein Überschuss aus der Verwaltungstätigkeit von 516 000 Euro, die an den Vermögenshaushalt fließen.

Bis 2020 müssen alle Gemeinden das neue Haushaltsrecht eingeführt haben. „Wolfschlugen hat sich für die frühzeitige Umstellung entschieden, um mehr Transparenz und Steuerungsmöglichkeiten zu haben“, sagte Bürgermeister Matthias Ruckh. Neben einer komplett anderen Darstellung seien die wesentlichste Änderung die Abschreibungen, erklärte Kämmerin Brigitte Ziegler. „Diese werden nun im Ergebnishaushalt und in der Ergebnisrechnung dargestellt“, sagte sie. „Die Abschreibungen sollen ab dem Jahr 2020 auch erwirtschaftet werden.“ Durch die Gebäude und Einrichtungen, die in gutem Zustand erhalten und unterhalten werden müssen, habe die Gemeinde ein Vermögen von rund 31,4 Millionen Euro im Anlagevermögen.


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