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Spur der Erinnerung an das Grauen

08.05.2009, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Neckartenzlingen will das Andenken an die Opfer der Euthanasie in der Nazi-Diktatur wachhalten

10 654 Menschen starben 1940 in Grafeneck. Auf Befehl des NS-Regimes wurden dort psychisch Kranke und Behinderte aus ganz Süddeutschland in der Gaskammer ermordet. Daran wird nun auch in Neckartenzlingen erinnert.

Die Transporte mit den Todgeweihten rollten damals auch durch Gemeinden im Verbreitungsgebiet unserer Zeitung. Mit einer „Spur der Erinnerung“ soll nun an die Gräueltaten erinnert werden – unter anderem auch in Neckartenzlingen, wo am Mittwochabend die örtliche Auftaktveranstaltung stattfand.

70 Jahre ist es her, dass das Stuttgarter Innenministerium auf die Order aus Berlin hin das Behindertenheim Grafeneck beschlagnahmte. Das NS-Regime baute das Haus zu einer Tötungs-Anstalt um, in der innerhalb weniger Wochen über 10 600 Menschen den Tod finden sollten.


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