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Spezialharz soll Rathaus wieder ins Lot bringen

21.04.2005 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schwierige Unterfangung des Gebäudes: Grafenberg prüft zwei verschiedene Verfahren - Kosten von mehr als 120 000 Euro

GRAFENBERG (zog). Das Grafenberger Rathaus hat Schlagseite. Weil das 170 Jahre alte Gebäude auf einem zu schwachen Fundament ruht, verursachen Setzungen des austrocknenden Untergrunds aus Opalinuston immer größere Schäden am Mauerwerk (wir berichteten). Nun soll der Verwaltungssitz in einer aufwändigen Sanierung neu unterfangen und saniert werden. Zwei Verfahren sind dafür in der engeren Wahl. Am Dienstagabend informierte Architekt Hans Ulrich Wahl den Gemeinderat über das Ergebnis des geologischen Gutachtens und die verschiedenen Möglichkeiten, das Rathaus wieder auf sichere „Füße“ zu stellen.

Die Unterfangung wird sich nach Einschätzung des Fachmanns wesentlich aufwändiger gestalten als noch im Dezember vermutet. Das geologische Gutachten brachte ans Licht, dass die ursprünglich geplante Unterfangung mit so genannten Wurzelpfählen, die bis in eine Tiefe von rund fünf Metern reichen, nicht ausreicht. Laut Geologen hat der Boden in dieser Tiefe zum Teil noch Schrumpfpotenzial - weitere Setzungen wären trotz Neugründung für das Gebäude also nicht auszuschließen. Auf ausgetrockneten Opalinuston stieß der Bohrer erst in einer Tiefe von sechs bis sieben Metern.


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