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SPD suchte Gespräch mit Klinikleitung

22.08.2020 05:30, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Delegation aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik um Aufarbeitung des Ärgers über nicht gewährten Bonus bemüht

Die Bundesregierung finanziert einen Bonus für Pflegekräfte in Pflegeheimen und lässt gleichzeitig das Pflegepersonal in Kliniken bei dieser Art von Wertschätzung außen vor. Das schlug auch im Kreis Esslingen hohe Wellen bis in den zuständigen Kreistagsausschuss hinein. SPD-Vertreter machten sich danach ein Bild im Gespräch mit Vertretern der Medius-Kliniken.

Trafen sich in der Geschäftsstelle der Medius-Kliniken zum Gespräch über die Corona-Krise und den Ärger über den nicht gewährten Pflegebonus: (von links) Klinik-Geschäftsführer Thomas Kräh, Landtagsabgeordneter Andreas Kenner, Pflegedienstleiter Johannes Gommel, Bundestagsabgeordneter Nils Schmid, Kreistags-Fraktionsvorsitzender Michael Medla und Kreisverbands-Vorsitzender Michael Beck. Foto: Medius-Kliniken
Trafen sich in der Geschäftsstelle der Medius-Kliniken zum Gespräch über die Corona-Krise und den Ärger über den nicht gewährten Pflegebonus: (von links) Klinik-Geschäftsführer Thomas Kräh, Landtagsabgeordneter Andreas Kenner, Pflegedienstleiter Johannes Gommel, Bundestagsabgeordneter Nils Schmid, Kreistags-Fraktionsvorsitzender Michael Medla und Kreisverbands-Vorsitzender Michael Beck. Foto: Medius-Kliniken

Die SPD hatte in einer Pressemitteilung noch vor der Sommerpause die Empörung aus Reihen des Klinikpersonals in den kreiseigenen Medius-Kliniken aufgegriffen und unter anderem ins Spiel gebracht, notfalls müsse überlegt werden, ob der Kreis selbst bei der Finanzierung eines Bonus einspringt. Im Kreistagsausschuss machte Landrat Heinz Eininger jedoch klar, dass diese Frage zunächst in der Entscheidungsbefugnis des Aufsichtsrats der Kliniken liege und nicht bei der Kommunalpolitik, die allerdings im Aufsichtsrat vertreten ist. Dieser tagt wieder am 17. September. Der Landrat wies aber auch darauf hin, dass die Kliniken immer noch auf erheblichen Kosten in Folge der Corona-Krise säßen, die nicht über Hilfsfonds ausgeglichen seien.


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