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SPD kritisiert Mietobergrenzen

04.07.2020 05:30, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kreisverwaltung verschiebt Neubemessung um ein Jahr mit der Begründung einer unsicheren Datenlage wegen der Corona-Krise

Bei Sozialhilfeleistungen werden auch die Kosten für Unterkunft erstattet, jedoch mit festgelegten Mietobergrenzen. Diese wurden vom Kreis Esslingen zuletzt 2018 benannt und sollten bis kommenden August auf ihre Plausibilität überprüft werden. Das soll wegen der Corona-Krise verschoben werden, was auf Kritik bei den Fraktionen von SPD, Linken und Grünen stößt.

NÜRTINGEN. Die Mietobergrenzen regeln, wie viel Wohnraum und zu welchem Preis einem Leistungsempfänger zustehen. Die Wohnungsgröße richtet sich nach der Anzahl der Personen in einem Haushalt, einer sogenannten Bedarfsgemeinschaft. Die Kosten dafür sollen sich an den ortsüblichen Mietpreisen orientieren. Wer eine teurere Wohnung bezieht, muss die Mehrkosten selbst tragen, was allerdings im Rahmen der Leistungen zum Lebensunterhalt in der Praxis kaum möglich ist.


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