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SPD kritisiert Mietobergrenze im Kreis

28.02.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

SPD-Kreistagsfraktion: Esslinger Mietobergrenzen im Vergleich ungerecht

(pm) Mit Interesse hat die Esslinger SPD-Kreistagsfraktion die aktuelle Entscheidung über die Mietobergrenzen für Grundsicherungsempfänger in der Landeshauptstadt Stuttgart verfolgt. Im Januar wurden die Werte für die Mietobergrenze für Grundsicherungsempfänger für Stuttgart neu festgelegt, nachdem sie der Esslinger Kreistag für den Landkreis Esslingen bereits im Juli 2018 gegen die Stimmen der SPD neu festlegte.

Durch den Vergleich zum aktuellen Konzept der Landeshauptstadt sieht sich die SPD-Kreistagsfraktion in ihrer Kritik bestätigt, heißt es in einer Pressemitteilung: „Nicht allein die Höhe der Mietobergrenzen ist entscheidend, sondern vor allem, auf welchen Kriterien die Entscheidung beruht“, sagt Solveig Hummel, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Kreistagsfraktion.

Stuttgart lege die Mietobergrenzen auf der Datenbasis des Mietspiegels fest, also basierend auf Mietverhältnissen des freien Wohnungsmarkts, die in den letzten vier Jahren abgeschlossen wurden oder bei denen in diesem Zeitraum eine Mietpreisanpassung erfolgte. Im Kreis Esslingen würden hingegen zu 65 Prozent Wohnungsmieten der Sozialleistungsempfänger als Grundlage genommen. Diese seien ohnehin geringer, wodurch der Durchschnitt der Mieten sinke.


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