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Spargel interessierte Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine

14.06.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Spargel interessierte Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine

Auf die Spuren des königlichen Gemüses begaben sich am Sonntagvormittag die Mitglieder des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauvereine Nürtingen. Kompetent erläuterte Guido Henzler den zirka hundert Interessierten auf den firmeneigenen Feldern in Raidwangen alles Wissenswerte über den Spargelanbau. Erst im vierten Jahr nach dem Ausbringen der Jungpflanzen, so Henzler, könne der Spargelbauer einen Vollertrag einfahren, also während der ganzen Saison ernten. Der Boden müsse sehr fein sein, damit die Pflanzen nicht krumm wachsen. Die Schwarzweiß-Folie, mit der die Spargelreihen bedeckt sind, habe gleich mehrere Funktionen. Zum einen schütze sie vor Regen, da dieser den Boden so verfestige, dass der Spargel nicht mehr geerntet werden könne. Außerdem sorge sie dafür, dass die Pflanze vor zu großer Sonneneinstrahlung geschützt werde und das Wachstum, je nach Bedarf, besser gesteuert werden könne. Anschaulich wurde von den Erntehelfern der Erntevorgang demonstriert (Bild). Wie die Erdbeere, erklärte Guido Henzler, benötigt auch der Spargel jungfräulichen Boden. Wo einmal Spargel gewachsen ist, sollte keiner mehr angepflanzt werden. Nach der Ernte werde der Spargel bis auf ein Grad heruntergekühlt und ständig berieselt, so dass er optimal frisch gehalten werden könne. Mit so vielen neuen Spargel-Erkenntnissen wird den Besuchern der Genuss dieses Gemüses noch gesteigert werden. sg


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