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Sozialstation als Wirtschaftsbetrieb

13.09.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sozialstation als Wirtschaftsbetrieb

Von 140 Mitarbeitern sind 50 aufwandsentschädigte Mitarbeiter Einzugsgebiet ausgedehnt

GRAFENBERG (mar). Einen positiven Bericht legte die Diakonie- und Sozialstation Metzingen am Dienstag dem Grafenberger Gemeinderat vor. Geschäftsführer Oliver Maier teilte dabei mit, dass es Aufträge auch über enge Grenzen hinaus gebe, wie in der Kinderkrankenpflege im Umkreis von 50 Kilometern bis nach Fellbach und in der Familienpflege im Umkreis von 20 bis 30 Kilometern. Die Frage eines Gemeinderats, ob da nicht viel Zeit auf der Strecke bleibt, beantwortete Maier damit, dass es sich dabei um Tageseinsätze handele.

Maier machte mit Zahlen deutlich, dass die Diakonie- und Sozialstation als Wirtschaftsbetrieb geführt wird. So sei der Umsatz von 2002 mit 1,5 Millionen Euro im vergangen Jahr auf 2,1 Millionen gestiegen. 90 Mitarbeiter seien von Vollzeit bis zu geringfügig beschäftigt, davon 72 Personen in Teilzeit, was 47 Vollstellen bedeute. Außerdem gebe es noch 50 aufwandsentschädigte Mitarbeiter, wie Oliver Maier sagte.

Der Abmangel betrage umgerechnet drei Cent pro Gemeindemitglied, rechnete Maier vor. Außer Senioren seien auch jüngere Kranke, Familien und Kinder Zielgruppe. Anwaltschaftliche Vertretung gegenüber Institutionen gehöre ebenfalls zu den Aufgaben der Sozialstation wie auch die Zusammenarbeit mit Jugendarbeit. Ziel sei es, betreutes Wohnen zu Hause zu ermöglichen, so Maier.


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