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Sozialdemokratische Spuren

30.07.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Valentin Schoplick legt Geschichte der Neckartenzlinger SPD vor

NECKARTENZLINGEN (ha). Es war eine Herkulesaufgabe, aber am Ende hat es doch geklappt: Valentin Schoplick stellte vor Kurzem seine neue „Geschichte der SPD in Neckartenzlingen“ vor.

Seinen Respekt vor der Arbeit des Historikers brachte im Seniorenraum in der Alten Schule Jörg Pfauth, Vorstandsmitglied des SPD-Ortsvereins, zum Ausdruck. Schoplicks Arbeit sei nicht zuletzt dadurch erschwert gewesen, dass die Partei eigentlich nie eine Chronik geschrieben habe.

Nicht zuletzt die Spuren der SPD vor 1918 zu ergründen sei schwierig gewesen, berichtete der Verfasser von seiner Arbeit. Mit der Ansiedlung von Industrie im Dorf (wie zum Beispiel der Firma Gminder) habe sich eine Arbeiterschicht entwickelt, dank derer die Stimmanteile der Sozialdemokraten stetig nach oben geklettert seien.

Auch nach der Aufhebung der Sozialistengesetze nach der Abdankung des Reichskanzlers Bismarck habe es Schikanen gegen die Partei gegeben, hatte Schoplick herausgefunden. So seien die Genossen im Nürtinger Tagblatt als „Gotteslästerer“, „Vaterlandsfeinde“ oder „Feinde der Kultur und des Eigentums“ angeprangert worden.


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