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Sorgt Pumpstation für nassen Acker?

29.07.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Da staunte der Bempflinger Landwirt Bernd Huber nicht schlecht: Als er dieser Tage sein Feld am Hang neben der Stuttgarter Straße Richtung Altdorf mit dem Mähdrescher abernten wollte, blieb das Ungetüm plötzlich in einem Wasserloch stecken – mitten im sonst trockenen Getreidefeld hatte sich ein Wasseraustritt gebildet, wie Kämmerer Albrecht Weber am Montagabend erzählte. Und im Verdacht als Verursacher dieser neuen, unerwünschten Quelle ist die Gemeinde Bempflingen: Die lässt nämlich täglich aus der eigentlich stillgelegten Pumpstation „Enge“ rund fünf Kubikmeter Wasser durch die Rohre Richtung Hochbehälter pumpen, um diese zu spülen. Freilich gelangt das geförderte Wasser nicht in den Trinkwasserhochbehälter, sondern es wird ins Freie entlassen, und das oberhalb des Felds von Huber. Weber bestätigte, dass das Wasser oben am Hang versickert. Jetzt soll geprüft werden, ob tatsächlich die Gemeinde ungewollt für den nassen Acker verantwortlich ist: Oliver Schmid (FWV) plädierte freilich dafür, nicht gleich mit teurem Einsatz von Fachinstituten diese Frage zu klären – „geht doch einfach mit dem Christoph Wetzel mal raus, der kennt sich bei so was doch genauso gut aus“, so seine Empfehlung für die Expertise seines ehemaligen Fraktionskollegen. Bürgermeister Berndt Heidrich versprach, diese Anregung aufzugreifen und in Kürze für Klarheit zu sorgen, wer denn nun der Quell der unerwünschten Quelle ist: die Natur oder die Gemeinde. rg


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