Schwerpunkte

Region

Sorgen ums Wasser

11.06.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Brigitte Kaufmann, Oberensingen. Alle zahlen den gleichen Preis, ob weiches oder hartes Wasser, obwohl letzteres Schäden an Leitungen und Geräten hervorruft. Oberensinger und Neckarhäuser kamen nun während drei Wochen in den Genuss des Bodenseewassers.

Es war Balsam nicht nur für deren Kehlen, sondern auch für Leitungen und Geräte. Obendrein brauchte man weniger Waschmittel, womit Abwasser, Kläranlagen und Vorfluter weniger belastet wurden, leider nur für den kurzen Zeitraum von drei Wochen.

Der Grund für die Umschaltung von Quellwasser auf Bodenseewasser waren gesundheitliche Risiken infolge der Verwendung von Pflanzenschutzmitteln in den Wasserschutzgebieten. In dem Bericht vom 20. Mai in der Nürtinger Zeitung war unter anderem von 3,7 Mikrogramm N,N-Dimethylsulfamid anstelle des noch zulässigen Werts von 0,1 Mikrogramm je Liter die Rede.

Die Umschaltung wurde als „reine Vorsichtsmaßnahme dargestellt“, ohne „automatisch gesundheitliche Beeinträchtigungen befürchten“ zu müssen. Darauf mag sich jeder seinen eigenen Vers machen angesichts der 37-fachen Überschreitung dieses Grenzwertes.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 40% des Artikels.

Es fehlen 60%



Region

Jobs in der Region

In Zusammenarbeit mit