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Sorge über hohen Schuldenstand

20.01.2016, Von Gerlinde Ehehalt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Haushaltsreden der Fraktionen im Wolfschlüger Gemeinderat – Geringe Gewerbesteuereinnahmen bereiten Kopfzerbrechen

Am Montagabend hielten die Wolfschlüger Gemeinderatsmitglieder ihre Reden zum Haushalt 2016. Allgemeiner Tenor in den Vorträgen war die Sorge über den hohen Schuldenstand von über sechs Millionen Euro sowie über die geringen Gewerbesteuereinnahmen.

Das Gewerbegebäude in der Max-Eyth-Straße soll zur Erstunterbringung von 35 Asylbewerbern umgebaut werden – diese Investition belastet den Gemeindehaushalt nicht, Bauherr ist das Landratsamt. Foto: Ehehalt

WOLFSCHLUGEN. „Ein Berg an Aufgaben liegt vor uns, die Gemeinde als Bergsteiger wird aber eher mit Sandalen als mit Wanderstiefeln und gut gefülltem Rucksack unterwegs sein“, bemühte CDU-Gemeinderat Andreas Haupert ein eindrucksvolles Bild für die Situation.

„Die Ausgabenseite der Gemeinde übersteigt die Einnahmenseite“, sagte auch Jens Arnold von der SPD. „Während viele andere Gemeinden dank der guten wirtschaftlichen Lage ihre Schulden tilgen, müssen wir wieder neue Schulden aufnehmen“, betonte er und meinte gar, der Haushalt sei am Rande der Genehmigungsfähigkeit. Das Projekt der Biogasanlage sehe er in Anbetracht der Haushaltslage beispielsweise nicht als Pflichtaufgabe der Gemeinde.


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