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29.04.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vom Steinbruch zum Naturschutzzentrum – Bis 24. September

(pm) Das Naturschutzzentrum Schopflocher Alb verdankt im Grunde genommen seine heutige Existenz einem Steinbruch bei Schopfloch. 1929 begann dort die Firma Karl Hoyler aus Ochsenwang mit dem Abbau von Gestein zur Gewinnung von Schotter für den Straßenbau. Nach kurzzeitiger Stilllegung erwarb die Firma Lauster aus Bad Cannstatt 1949 den Steinbruch und baute dort bis 1974 so genannten Juramarmor ab.

Die Geschichte des Naturschutzzentrums begann damit, dass der letzte Eigentümer im Mai 1985 beim Landratsamt Esslingen einen Antrag auf Verfüllung und Rekultivierung des Steinbruches einreichte, der jedoch aus rechtlichen Gründen nicht erteilt werden konnte. Außerdem hatte sich in dem drei Hektar großen Steinbruch seit der Stilllegung im Jahr 1974 ein wertvoller Lebensraum „aus zweiter Hand“ entwickelt, so dass das öffentliche Interesse des Naturschutzes mit den Interessen des Betreibers abzuwägen war.

Noch im gleichen Jahr bot die Firma Moeck das Steinbruchareal dem Landkreis zum Kauf an. Die Übernahme des Geländes einschließlich des ehemaligen Betriebsgebäudes der Firma Lauster eröffnete daraufhin die Möglichkeit, ein Naturschutzzentrum einzurichten. 1989 nahm das Naturschutzzentrum unter Regie des Landkreises Esslingen seinen Betrieb auf. Seit 1995 sind das Land Baden-Württemberg und der Landkreis Esslingen gemeinsam Träger des Zentrums.


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