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Solarlampen in dunklen Ecken

19.02.2020 05:30, Von Sabrina Kreuzer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Umweltfreundliche Beleuchtung für Schlaitdorfer Außenbereich angedacht

SCHLAITDORF. Nicht beleuchtete Wege zum Sportplatz oder zu Aussiedlerhöfen könnten in der Gemeinde bald Geschichte sein. Bürgermeister Sascha Richter hatte zur Gemeinderatssitzung am Montag Wolfgang Engel eingeladen. Dieser arbeitet für die österreichische Firma F8 Solartechnik, die sich darauf spezialisiert hat, Straßen und Wege zu beleuchten, die nicht ans Stromnetz angeschlossen sind. „In der aktuellen Diskussion um die Energieversorgung ist Solarenergie eine Alternative“, sagte Richter.

Die Standardausführung einer solarbetriebenen Straßenlaterne kostet rund 2100 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Wie viele Schlaitdorf davon benötigen würde, müsste noch erörtert werden. Mit solchen Straßenlaternen, so Engel, würde die Gemeinde sich nicht nur aktiv am Umweltschutz beteiligen, sondern hätte in Zukunft weder Kosten für Strom noch für die Wartung der Beleuchtung. Einzig und allein neue Akkus, das Stück für 189 Euro, würden die Gemeindekasse in Zukunft belasten. „Diese haben eine Lebensdauer von rund zehn Jahren“, so Engel.

Die Kommunen Grabenstetten und Wendlingen arbeiten schon mit F8 Solartechnik zusammen, beide haben größere Projekte mit dem Unternehmen geplant. Die Schlaitdorfer Gemeinderäte können sich vorstellen, ebenfalls Teile ihres Dorfs mit solarstrombetriebenen Laternen auszustatten.

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