Region

„Sogar die Sennen haben getobt“

13.01.2012 00:00, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wie Bettina Castano zum Ende des Festivals der Hoffnung Flamenco und Appenzell unter einen Hut bringen will

Eine tanzende Zigeunerin und vier musizierende Eidgenossen gestalten morgen, Samstag, um 20 Uhr in der Frickenhäuser Festhalle Auf dem Berg die Schluss-Gala unserer Aktion „Licht der Hoffnung“.

FRICKENHAUSEN. Im Interview mit unserer Zeitung erzählt Bettina Castano von diesem außergewöhnlichen Programm, das zurzeit in der Schweiz Triumphe feiert.

Flamenco und Appenzell, der Säntis und die iberische Halbinsel – die liegen ja sehr weit auseinander. Dennoch versucht Ihr es am Samstag miteinander.

Nur geographisch. Für mich ist das gar nicht so weit auseinander. Die Geschichte der beiden Musikkulturen ist ähnlich. Denn die Appenzeller Streichmusik kommt ursprünglich aus dem Osten. Die Besetzung ist im Prinzip dieselbe wie bei einem ungarischen Zigeunerorchester: In der Schweiz sagt man „Hackbrett“, in Ungarn „Zimbal“ und noch weiter im Osten Richtung Indien sagt man dann „Santur“. Geige, Kontrabass und Handorgel kennt man auch dort.

Und die Musik ähnelt sich auch?


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

5,00 €

6-Wochen-Angebot

  • 6 Wochen alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

19,90 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 18% des Artikels.

Es fehlen 82%



Region