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Sitzungsschluss für den Kämmerer

14.03.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bempflinger Rat nahm Abschied von Albrecht Weber

BEMPFLINGEN (rg). Eigentlich geht Albrecht Weber erst Ende April in den wohlverdienten Ruhestand: Doch seine letzte Ratssitzung absolvierte er dank Resturlaub und Überstunden bereits am vergangenen Montagabend – Grund genug für Bürgermeister Bernd Welser und die Ratskollegen, die Verdienste des Kämmerers zu würdigen. „Ich erinnere mich noch gut daran, als ich mich zu meinem Dienstantritt dem damaligen Bempflinger Gemeinderat vorgestellt habe“, so Weber: „Damals fragte mich Ratsmitglied Eberhard Eppler, wie lange ich denn als Kämmerer bleiben wolle und ich antwortete, dass ich mir sechs oder sieben Jahre vorstellen könnte.“ Es sind dann doch mehr als 36 geworden, seit Weber am 1. April 1976 seinen Dienst aufgenommen hat. Mindestens genauso beeindruckend ist das Haushaltsvolumen, das der Kämmerer seither zu vertreten hatte: „Genau 211 811 312,79 Euro wurden von Ihnen in dieser Zeit betreut“, rechnete Bürgermeister Welser vor. Bempflingen sei zwar nie eine besonders finanzstarke Gemeinde gewesen. „Dank Ihres Engagements gehörte die Gemeinde aber auch nie zu den armen Kirchenmäusen“, lobte Welser. FWV-Rat Hans Reitermayer dankte dem Kämmerer für seine Arbeit mit knappen Worten – mehr werde es bei der offiziellen Verabschiedung am 26. April geben. FWV-Fraktionschefin Bettina Müller schloss sich Reitermayer mit einem auf Weber angepassten Gedicht zum Thema Wilhelm Tell aus der Feder von Heinz Erhardt an, das dem Finanzexperten durchaus gute Nerven zugestand. Die letzten Worte hierzu gebührten freilich Weber selbst: Er zog eine insgesamt positive Bilanz seiner Arbeit – ohne seine Mitstreiter in der Kämmerei wäre das so sicher nicht machbar gewesen. „Es hat sich enorm viel verändert seit meinen Anfängen hier“, so Weber. Als Beispiel nannte er etwa die Umstellung von der Buchführung auf Papier zum Computer. „Die Zeit rast weiter und ich bin offen gesagt froh, dass ich diese Aufgabe nun in die jüngeren Hände meiner Nachfolgerin Tanja Galesky legen kann.“ Auch er sei nicht unersetzlich und durch den Wechsel würden sich Chancen zur Veränderung eröffnen: „Und die werden sicherlich kommen.“


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