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Sensenmeister im Museum

01.07.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BEUREN (pm). Beim Sensenmähtag am Sonntag, 2. Juli, von 13 bis 17 Uhr im Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen in Beuren zeigen mehr als 20 Mitglieder des 1. Sensenmähvereins Baden-Württemberg das traditionelle Mähen mit der Sense.

Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und die amtierenden Europameister im Mannschaftsmähen zeigen ihr Können im Museumsdorf. Laut Martin Hierstetter aus Calw, Vorsitzender des Sensenmähvereins, ist das Mähen mit der Sense mit der richtigen Technik leicht erlernbar und eine angenehme Tätigkeit, nicht allzu anstrengend und nicht ermüdend, zumindest nicht von Anfang an. Gezeigt wird beim Sensenmähtag nicht nur die Technik, sondern auch das Montieren und Einstellen einer Sense. Bevor es ans Mähen geht, wird außerdem noch das Dengeln und Wetzen (Schärfen) des Sensenblattes demonstriert, dann erfolgt die praktische Vorführung auf den Museumswiesen.

Die Sense wurde ursprünglich zum Mähen von Gras und erst später für die Getreideernte verwendet. Für das Getreide wurden vor allem Sicheln eingesetzt. Funde von kurzstieligen Sensen reichen bis in die Hallstattzeit (800 bis 480 v. Chr.) zurück. Erst ab dem 20. Jahrhundert verdrängten moderne Erntemaschinen die Sensen aus der Landwirtschaft. Heute kommt die Sense hauptsächlich für kleinflächigen Grasschnitt zum Einsatz.


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