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„Schulen sind Verlierer der Etatpolitik“

27.07.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

CDU-Landtagsabgeordneter Thaddäus Kunzmann attackiert einmal mehr Grün-Rot

(pm) Nicht nur die Streichung von 11 600 Lehrerstellen müsse Baden-Württembergs Bildungssystem verkraften“, auch bei den so wichtigen Entlastungskontingenten streicht die Landesregierung die verfügbaren Ressourcen immer weiter zusammen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Nürtinger CDU-Landtagsabgeordneten Thaddäus Kunzmann.

Der Christdemokrat gibt sich darin verärgert: „Diese Landesregierung hat im Wahlkampf große Versprechungen gemacht, mehr Geld in die Bildung stecken zu wollen. Davon ist aber nach der Hälfte der Legislatur nichts mehr zu sehen – im Gegenteil.“ Überall werde der Rotstift angesetzt und die falsche Haushaltspolitik auf dem Rücken der Schüler, Lehrer und Eltern ausgetragen.

Die Zahlen, die Kultusminister Andreas Stoch dem Abgeordneten geliefert habe, seien ernüchternd. Um 14 Prozent werde nämlich das sogenannte „Entlastungskontingent“ gekürzt. Daraus seien bislang an den weiterführenden Schulen Förderangebote (zum Beispiel bei Lese-Rechtschreibschwäche) und andere besondere Aufgaben (etwa bei der Organisation der Hausaufgabenbetreuung) bestritten worden. An Schulen mit hohen Klassengrößen, können die Kürzungen sogar über 14 Prozent gehen. „Damit trifft es auch noch die besonders hart, die es obendrein schwieriger haben, ihre Schüler gezielt zu fördern“, so Kunzmann.

Von den Lehrkräften erwartet der Kultusminister angesichts der Haushaltslage „eine teilweise Übernahme dieser Aufgaben ohne zusätzliche Anrechnung“. Thaddäus Kunzmann ist gespannt, wie die Lehrkräfte mit diesen Aussagen umgehen werden: „Von Tag zu Tag wird klarer – ist alles andere als ein Bildungsaufbruch“

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