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Schule neu denken

07.05.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

KIRCHHEIM (pm). Längeres gemeinsames Lernen ist eine Forderung, die in der aktuellen bildungspolitischen Diskussion von vielen Seiten erhoben wird. Es soll eine Schule entstehen, in der alle Kinder und Jugendlich, unabhängig von der sozialen oder kulturellen Herkunft, Chancen haben. Die evangelischen Landeskirchen in Baden und Württemberg haben im September 2008 ein Positionspapier zur Bildungspolitik unter dem Titel „Freiheit, Gerechtigkeit und Verantwortung“ veröffentlicht und fordern hier auch ein „längeres gemeinsames Lernen durch noch weiter zu entwickelnde Differenzierungskonzepte zu ermöglichen – möglichst bis zur 10. Klasse.“ Die Württembergische Landessynode hat auf der diesjährigen Frühjahrstagung diesem Positionspapier in seinen Grundsätzen zugestimmt. Um die Positionen der Kirchen zu bildungs- und schulpolitischen Fragen eingehender diskutieren zu können, lädt die Offene Kirche in den Kirchenbezirken Kirchheim und Nürtingen ein zu einem Gesprächsabend mit dem Thema „Schule neu denken“ Kirche will Bildungslandschaft verändern. Er findet statt am Mittwoch, 13. Mai, um 20 Uhr im Foyer der Alleenschule Kirchheim, Jahnstraße 4. Als Gesprächspartner beteiligen sich: Volker Blankenhorn, Konrektor der Alleenschule Kirchheim Katrin Georgi-Hellriegel, Elterninitiative „Schule mit Zukunft“, Stuttgart Robby Hoeschele, Synodaler der Offenen Kirche Renate Schullehner, Schuldekanin für Kirchheim-Nürtingen Sonja Spohn, Schulleiterin des Evangelischen Mörike-Gymnasiums Stuttgart.


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