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Schleichverkehr – was tut die Stadt?

14.05.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jürgen Kienzle, Nürtingen. Als Schleichverkehr wird wohl landläufig ein Fahrzeugaufkommen bezeichnet, das zwar erlaubt, aber nicht erwünscht ist. Sobald sich Anwohner massiv beklagen, Bürgerinitiativen bilden oder gar ein prominenter Anwohner dort sein Anwesen hat, kommt Bewegung in die Sache. So geschehen in der Austraße in Zizishausen oder der Enzenhardtstraße im Stadtteil Enzenhardt und an anderen Stellen mehr.

Es ist wünschenswert und gut, wenn es dem Gemeinderat gelingt, in Zusammenarbeit mit Straßenverkehrsbehörde, Straßenbaubehörde und der Polizei, den Anwohnern ihre Situation erträglicher zu machen. Dennoch sind die Kriterien für die getroffenen Entscheidungen offensichtlich nicht auf gleichartige Fälle übertragbar. Während der Umbauarbeiten an der Südtangente sollte die Enzenhardtstraße nicht zusätzlich belastet werden – in Ordnung. Nahezu zeitgleich, während der fast zweijährigen Renovierungszeit der Stadtbrücke, wurde die Mühlstraße zur Ausweichstraße.

Nun ist zwar aus Sicht der Verkehrsteilnehmer nachvollziehbar, die Mühlstraße als Verbindung zur Innenstadt zu nutzen, aber ob diese stillschweigende Freigabe sinnvoll war, darf bezweifelt werden. In der Mühlstraße befinden sich drei Schulen, ein Kindergarten und von Schulen genutzte Sportstätten und, wie im Enzenhardt auch, eine Menge Anwohner.


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