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Schlechte Vorbilder

02.08.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Wolfgang Bone, Lenningen-Gutenberg. Zum Leserbrief Grabenkämpfe vom 29. Juli. Der Brief von Herrn Epple kann so nicht stehen bleiben, denn hier irrt Herr Epple. Erstens: Die Straßenverkehrsordnung gilt nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Radfahrer. Sie besagt unter anderem, dass Autofahrer die Fahrstraße zu benutzen haben und Radfahrer den Radweg, sofern vorhanden, andernfalls droht ein Bußgeld. Es gibt schlechte Radwege und es gibt schlechte Autostraßen. Ein schlechter Radweg rechtfertigt aber nicht, dass der Radfahrer die Autostraße benutzt. Schließlich kann auch der Autofahrer nicht den Radweg benutzen, wenn dieser besser ist als die Autostraße. Denn die Straßenverkehrsordnung besagt zweitens, dass die Fahrweise den Straßenverhältnissen anzupassen ist. Das bedeutet für den Autofahrer, seine Geschwindigkeit gegebenenfalls auf 60 oder gar 30 Kilometer pro Stunde zu senken. Bei nicht angepasster Geschwindigkeit besteht für den Motorradfahrer sogar Lebensgefahr, wegen vorhandener Schlaglöcher. Auch der Radfahrer muss seine Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen beziehungsweise Radwegverhältnissen anpassen. Wo kämen wir hin, wenn jeder mit seinem Fahrzeug da fährt, wo gerade der Weg am besten ist? Wir hätten im Verkehr Anarchie.


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