Anzeige

Region

„Schlank ist schön, schön ist schlank“

18.10.2018, Von Richard Freutel — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sozialpädagogin Barbara Hammann erklärt, wie man Betroffenen einer Essstörung helfen kann und was Außenstehende tun können

Essstörungen sind eine in vielerlei Hinsicht lebensbedrohliche Krankheit. Den Betroffenen fällt es oftmals schwer, sich selber zu helfen. Was ist zu tun, wenn sich die Gedanken nur um den eigenen Körper, Essen und den nächsten Blick auf die Waage drehen? Barbara Hammann, Sozialpädagogin, gibt im Interview Ratschläge.

Der Körper - und nur der eigene Körper: Wenn die Welt um einen nur noch schwarz ist und nicht mehr existiert. Foto: Adobe Stock

Frau Hammann, können Sie kurz die Tätigkeiten der Anlaufstelle für Essstörungen beschreiben?

Die korrekte Bezeichnung lautet Anlauf- und Beratungsstelle für Essstörungen des Kreis-Diakonieverbandes Esslingen. 2001 ist diese als Projektstelle eingerichtet worden. Zuständig sind wir für den gesamten Landkreis Esslingen. Zwölf Jahre lief es als Projekt und wurde über Spenden finanziert, was ich total beachtlich finde. Seit 2013 ist die Beratungsstelle über eine Regelfinanzierung des Landkreises abgesichert und dient als Anlaufstelle für Betroffene und deren Angehörige. Sie ist aber auch für Menschen offen, die professionell mit Jugendlichen mit Essstörungen zu tun haben wie Lehrer, Sozialarbeiter und Erzieher.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 10% des Artikels.

Es fehlen 90%



Anzeige

Region