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Scheckbetrüger aus Dubai

19.06.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(lp) Ein Unternehmen aus Ostfildern hat diese Woche dem Betrugsdezernat der Kriminalpolizei Esslingen von einem dreisten Betrugsversuch berichtet, bei dem es dank eines aufmerksamen Mitarbeiters zu keinem Schaden kam. Eine angebliche Firma aus Dubai bestellte bei der Ostfilderner Firma Maschinen im Wert von zirka 30 000 Euro. Die Bezahlung wurde mit einem Scheck als Vorkasse vereinbart. Tatsächlich erhielt die Firma einen Scheck, der mehrere Tausend Euro über dem vereinbarten Kaufpreis ausgestellt war. Der überschüssige Betrag sollte per Geldtransfer zurückbezahlt werden. Glücklicherweise war der zuständige Mitarbeiter misstrauisch und ließ den Scheck prüfen, der sich dann als gefälscht herausstellte. Diese Geschäftsvariante und die Betrugsmasche kommen auch häufig bei Autokäufen im Internet vor. Die Polizei rät in diesem Zusammenhang zur besonderen Prüfung von ausländischen Schecks, insbesondere dann, wenn diese von unbekannten Firmen/Personen ausgestellt sind. Ausländische Schecks werden in der Regel nur unter Vorbehalt gutgeschrieben. Beträge von nicht gedeckten oder gefälschten Schecks können noch relativ lange zurückbelastet werden, weil die Vorlage bei Banken im europäischen Ausland bis zu 20 Tage und außerhalb von Europa bis zu 70 Tage dauern kann. Von Rückzahlungen überschüssiger Beträge zum Beispiel per Western Union oder einem anderen Geldtransferunternehmen rät die Polizei generell ab.


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