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Schavan und Forschung

11.07.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Es geht mir bei alledem nicht in den Kopf, warum deutsche Politiker und Forscher sich blind stellen gegenüber den im Ausland schon gemachten negativen Erfahrungen. Dass da immer noch von einer möglichen Koexistenz geredet wird und die Tatsache der Kontamination (was ja Verseuchung, Vergiftung der den Gen-Versuchen benachbarten Gebiete heißt) verharmlost und zu einem Teil toleriert wird oder gar neu erforscht werden soll. Am 3. Juli erschien in der New York Times als Beilage der Süddeutschen Zeitung ein Artikel über die vielen ungelösten Fragen der Biotec-Experimente in Europa. Es gibt genug Experten, die klarstellen, dass ein Nebeneinander von normaler oder gar biologischer Landwirtschaft und einer solchen mit genetischen Veränderungen einfach nicht funktioniert. In Spanien (wo schon seit 1998 genmanipulierte Pflanzen kultiviert werden) verbrennen Biobauern ihre Ernte, weil darin ein Anteil von ein bis zwölf Prozent genveränderter Pflanzen zu finden ist trotz Abstand, Hecken und Unterholz. Wäre gentechnikfreie Region nicht das beste Markenzeichen für deutsche Agrarprodukte?


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