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Sainte-Lague statt d’Hondt

06.09.2013, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bei der nächsten Kreistagswahl gibt es ein neues Auszählverfahren

(jg) Das baden-württembergische Kommunalwahlrecht mit der Möglichkeit, Stimmen anzuhäufen („Kumulieren“ lautet der Fachausdruck) und sich für Kandidaten von mehr als einer Liste zu entscheiden (Panaschieren) ist zwar sehr gerecht, aber auch sehr kompliziert. Bei der nächsten Wahl am 25. Mai 2014 gibt es dabei eine Neuerung. Die die Sache für den Laien allerdings wohl kaum einfacher macht.

Bisher wurden die Sitze nach dem so genannten d’hondtschen Verfahren vergeben. Das bedeutete: die absoluten Stimmzahlen der Listen wurden durch eins, zwei, drei (und so weiter) geteilt. Dann schaute man sich die Rangfolge an. Nürtingen zum Beispiel hatte (und hat auch künftig) sieben Regel-Sitze. Die entfielen auf die Gruppierungen, die bei den sieben höchsten Ziffern ein- oder mehrmals vertreten waren.


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