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Rücklagen geschont

13.07.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BEMPFLINGEN (zog). Mit einem blauen Auge ist Bempflingen im Haushaltsjahr 2005 davongekommen. Das Loch im Verwaltungshaushalt fiel kleiner aus als gedacht: Das wirkte sich sowohl positiv auf die Rücklagen als auch auf den Schuldenstand aus. Trotzdem wusste Bürgermeister Berndt Heidrich bei der Vorstellung der Jahresrechnung im Gemeinderat am Montagabend nicht so recht, ob er sich freuen soll oder nicht. Tatsache ist und bleibt: Wir leben weiter von der Substanz, erklärte der Schultes. Nach wie vor sind die Gemeindeeinnahmen nicht auskömmlich genug, um die Kosten für den laufenden Betrieb decken zu können. Immerhin sei das vergangene Jahr auf Grund von Mehreinnahmen und Einsparungen dennoch erfreulich verlaufen: Auf einen ursprünglich geplanten Neukredit über 200 000 Euro konnte die Gemeinde verzichten, die Negativ-Zuführung vom Vermögens- an den Verwaltungsetat fiel um satte 222 370 Euro geringer als geplant aus. Das schont auch die Rücklagen, die zum 31. Dezember 2005 nun 1,56 Millionen statt der erwarteten 1,44 Millionen Euro ausweisen. Auch seine Schulden hat Bempflingen weiter auf jetzt 1,12 Millionen Euro reduziert. Beim Blick auf die Veränderung der einzelnen Etatpositionen fällt vor allem das deutliche Plus bei der Gewerbesteuer von 68 594 Euro auf. Dafür riss das Unwetter im August 2005 ein Loch in das Budget für die Gewässerunterhaltung: Rund 40 000 Euro mehr als angesetzt mussten für die Beseitigung der Schäden am Steidenbach und im Ermskanal aufgewendet werden.


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