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Rote Früchtchen

06.06.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Rund zwei Wochen früher als gewöhnlich konnte mit der heimischen Erdbeerernte begonnen werden. Frühtragende Sorten wie Elsanta oder Darselect sind bereits abgeerntet. Mittelfrühreifende und spätreifende Sorten wie Elvira, Korona oder Florence stehen in der Ernte. Nach der Ernte sollte aber nicht gleich Schluss sein mit der Arbeit auf dem Erdbeerfeld. Albrecht Schützinger, Obst- und Gartenbaufachberater im Esslinger Landratsamt empfiehlt: Mehrjährige Kulturen sollen wegen möglicher Krankheiten nach der Ernte abgemäht und das Laub aus dem Pflanzbeet entfernt werden. So lassen sich die Pflanzen lange Zeit gesund halten. Je kürzer die Kultur gehalten wird, umso kräftiger sind die Pflanzen und umso besser ist der Ertrag. Insgesamt sollten Pflanzenkulturen nicht länger als drei Jahre geführt werden.

Steht eine Neupflanzung von Erdbeeren an, rät der Fachberater, wegen möglicher Übertragung von Pilzkrankheiten, die Anbaufläche zu wechseln. Gut geeignet sind Flächen, auf denen zuvor Frühspinat, Salat oder Frühkohlarten angepflanzt wurden. Als Vorkulturen nicht geeignet sind Frühkartoffeln wegen möglicher Wurzelpilze und Naturwiesen wegen Ungeziefer wie Engerlingen, Drahtwürmern oder Stengelählchen. In der Reihe ist ein Abstand der Pflanzen von etwa 30 Zentimeter günstig, der Reihenabstand sollte 80 Zentimeter bis ein Meter betragen. Die Erdbeerpflanzen benötigen zum Gedeihen einen guten humosen Boden, der nicht zur Staunässe neigt, in voll sonniger Lage.


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