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Revanchismus ist nicht im Spiel

11.12.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Emil Neuscheler, Neckartenzlingen. Zum Leserbrief „Abschätzige Äußerungen aus trüben Zeiten“ vom 1. Dezember. Wo griffige Argumente fehlen, greift man zur Verallgemeinerung und verfällt der heutzutage weit verbreiteten Unsitte, Zusammenhänge zu ignorieren. Auch in diesem Bericht hat der Verfasser alles Negative herausgefiltert und das Positive nicht erwähnt. Eigentlich hätte ich von einer intelligenten Person mehr Sachlichkeit erwartet.

Es geht hier nicht um Rechtfertigung, sondern um Richtigstellung. Anstatt gegen die massive Einmischung in unsere Innenpolitik in Warschau energisch zu intervenieren, setzt man auf Unterwürfigkeit und Bücklingsgetue. Warum eigentlich? Schließlich geht es um unsere Selbstachtung und einen bescheidenen Funken Nationalstolz. Ich wage diesen Ausdruck, auch wenn er verpönt ist. Wenn ich darauf hinweise, dass man nach 70 Jahren auch in Warschau zur Normalität zurückfinden sollte und nur ein paar Hitzköpfe in der Regierung den Konflikt heraufbeschwören, dass die Verständigung zwischen den Völkern Polen und Deutsche längst vollzogen ist: Was soll daran so falsch sein?


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