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Reisen mit gutem Gewissen

06.08.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Kanzlerin ist im Job oft unterwegs: Meist mit dem gepanzerten Dienstwagen oder mit dem Flugzeug, manchmal mit einem Hubschrauber, selten fährt sie mit der Deutschen Bahn. Dabei pusten Angela Merkel und ihre Politikerkollegen ganz schön viele klimaschädliche Abgase in die Luft. Natürlich nicht sie selbst, aber die Flugzeuge und Autos, in denen sie sitzen. Und die Abgase tragen dazu bei, dass sich die Erde erwärmt. Inzwischen wird aber für jeden Kilometer, den Mitarbeiter und Mitglieder der Bundesregierung dienstlich zurücklegen, eine Klimaschutz-Abgabe erhoben. Und da kommt eine ganz schöne Summe zusammen: rund dreieinhalb Millionen Euro pro Jahr sind fällig. Demnächst entscheidet das Umweltbundesamt erstmals, wohin das Geld fließen wird. Vermutlich sollen damit Ökoschutz-Projekte in Asien und Afrika bezahlt werden. Das Umweltbundesamt ist eine hohe Behörde für den Naturschutz.

Auch die Leute im Parlament in Berlin reisen viel. Deswegen wird auch überlegt, wie gar nicht erst so viele Abgase entstehen. Dafür sollen die Politiker des Parlaments etwa batteriebetriebene Elektrofahrzeuge und Elektromopeds testen. Diese fahren mit Ökostrom. Das hat die Partei Die Grünen beantragt. Entschieden ist das aber noch nicht.


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