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Regionalkreis würde Kommunen ins Mark treffen

24.10.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Freie Wähler: Gedankenspiele richten nur Schaden an

(pm) Der gedankliche Schnellschuss des Sindelfinger Oberbürgermeisters Vöhringer zu einer möglichen Fusion der Städte Böblingen und Sindelfingen hat, so die Freien Wähler in der Region Stuttgart, die längst vergessen geglaubte Debatte um einen Regionalkreis Stuttgart wiederbelebt. Die Gedankenspiele, auch bei den Parteien, um einen solchen Mammutkreis stoßen bei den Freien Wählern jedoch auf entschiedene Ablehnung. Sie wollen unabhängig von einzelnen Städtefusionen die bewährte Struktur gesunder Städte und Gemeinden nicht antasten.

„Ein Regionalkreis mit fast 2,9 Millionen Einwohnern würde zwangsläufig eine neue Gemeindereform nach sich ziehen, in der wohl nur Kommunen mit mehr als 20 000 Einwohnern übrig bleiben würden“, verweist Fraktionsvorsitzender Heinz Kälberer, jahrzehntelang Bürgermeister und Oberbürgermeister, auf die Konsequenzen. Das Regierungspräsidium als staatliche Mittelinstanz, im Zuge der Verwaltungsreform deutlich gestärkt, wäre in Frage gestellt. Der Verband Region Stuttgart, erst vor 15 Jahren gegründet und mittlerweile fest etabliert, müsste wieder abgeschafft werden, denn er könnte nicht in die Funktion eines Regionalkreises hineinwachsen.


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