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Rechter Terror aus Kirchheim vor 40 Jahren - Anschläge mit Bomben aus Jesingen

20.02.2020 14:40, Von Peter Eidemüller — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

1980 verübte die rechtsterroristische „Deutsche Aktionsgruppe“ sieben Brand- und Sprengstoffanschläge.

Das mediale Echo auf den rechten Terror aus Kirchheim war Anfang der Achtzigerjahre groß. Foto: TB
Das mediale Echo auf den rechten Terror aus Kirchheim war Anfang der Achtzigerjahre groß. Foto: TB

KIRCHHEIM. Rechtsextremistische Anschläge mit Toten und Verletzten, die in Kirchheim geplant und vorbereitet wurden – das hat es schon einmal gegeben: Zwischen Februar und August 1980 zog die terroristische Vereinigung „Deutsche Aktionsgruppe“ eine blutige Spur durch die Bundesrepublik. Mittendrin: Heinz Colditz, Hals-Nasen-Ohren-Arzt aus Dettingen mit Praxis am Kirchheimer Schlossplatz, und Raymund Hörnle, Werkmeister aus Jesingen. Die beiden bekennenden Neonazis waren damals 50 und 49 Jahre alt.

Gründer und Kopf der terroristischen Vereinigung war der zu dieser Zeit bekannte Rechtsextremist und Holocaustleugner Manfred Roeder aus Berlin. Auf das Konto der „Deutschen Aktionsgruppe“, zu der auch Roeders Geliebte Sibylle Vorderbrügge aus Hamburg zählte, gingen insgesamt sieben ausländer- und judenfeindlich motivierte Sprengstoff- und Brandanschläge.


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