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Rechte der Radfahrer

24.08.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Klaus Schorr, Nürtingen. Zum Leserbrief Radstreifen haben ihre Vorteile vom 18. August. Ich bin mit Herrn Epple einig, Radstreifen haben natürlich ihre Vorteile, auch wenn die Akzeptanz zum Beispiel bei einbiegenden Autofahrern noch besser sein könnte, denn die respektieren einen eigentlich mehr als Verkehrsteilnehmer, wenn keine Radstreifen vorhanden sind. Aber seis drum, das wird sich hoffentlich noch einspielen.

Ich bin ja nun selbst ein berüchtigter Fahrradfahrer und seit vielen Jahren auch Straßenfahrer, weil der finanzielle Verschleiß auf Rad- und Gehwegen (zentrieren lassen, Plattfüße reparieren et cetera) für mich zu hoch ist. Wenn ich aber dann als Fahrradfahrer die Straße entgegen der Straßenverkehrsordnung benutze, so darf ich keine Sonder-Rechte genießen wollen, wie sie Herr Epple fordert.

Zwei Meter Radstreifen das ist ja Utopie, wir können zufrieden sein, dass es wenigstens innerorts hie und da Radstreifen gibt, aber zwei Meter braucht kein Mensch, nicht mal ich, und ich bin bei 1,89 Metern Größe und 125 Kilogramm Körpergewicht bestimmt nicht schmal. Wenn schnellere Fahrradfahrer oder gar Radrennfahrer überholen wollen, müssen sie ihr hübsches Köpfchen in Gottes Namen eben drehen, um vorbeizufahren, Autofahrer müssen auch aufpassen beim Überholen.


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