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Recht auf natürliche Geburt

05.05.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Heute findet der internationale Hebammentag statt

Am heutigen Donnerstag, 5. Mai, ist der internationale Hebammentag. Auch im Kreis Esslingen protestieren Hebammen gegen die Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen und für das Recht auf eine natürliche Geburt.

(pm) Freiberuflich tätige Hebammen kehren ihrem Beruf schweren Herzens wegen stagnierenden Gebühren und dramatisch steigenden Ausgaben den Rücken zu. Alleine in Nürtingen haben in den vergangenen Jahren sechs von 15 Hebammen aufgehört, berichtet Angelika Behrens, Zweite Vorsitzende des Hebammen-Kreisverbandes Esslingen.

Seit zwei Jahren erstellt sie den Plan für die Hebammenvertretung in den Sommerferien und sieht, dass es keinerlei Kapazitäten gibt. Sie selbst teilt auf ihrem Anrufbeantworter mit, dass sie bis September ausgebucht sei. Dabei nehmen fast alle jungen Mütter die Nachsorge durch eine freiberufliche Hebamme in Anspruch. Die Kliniken entlassen erst, wenn die Nachsorge sichergestellt ist, so Behrens. Im Landkreis Esslingen betreuen derzeit 91 freiberufliche Hebammen etwa 4500 Geburten pro Jahr. „Selbst, wenn man sich schon in der zehnten bis 15. Schwangerschaftswoche auf die Suche nach einer Hebamme macht, kann es schwer werden, eine zu finden“, sagt Behrens.


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