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Rechnungen ohne Gegenleistung

11.08.2017, Von Claudia Bitzer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ehemaliger Vorsitzender des Esslinger Tierschutzvereins verurteilt

Ein Jahr Haft auf Bewährung für den Angeklagten aus Unterensingen, acht Monate Haft auf Bewährung für seine ebenfalls dort wohnhafte Ehefrau, die Beihilfe geleistet hat. Und dazu 250 und 150 Arbeitsstunden im sozialen Bereich. Dazu hat das Esslinger Amtsgericht am Mittwoch den ehemaligen Vorsitzenden des Tierschutzvereins Esslingen und seine Frau verurteilt.

Beide haben die Vorwürfe des Staatsanwalts eingeräumt. Der hatte ihnen Untreue durch unberechtigte Überweisungen zum Nachteil des Esslinger Tierschutzvereins und der mittlerweile insolventen und nicht mehr existierenden Tierarztpraxis auf dem Vereinsgelände zur Last gelegt.

Hinter diesen juristischen Fachbegriffen stehen 59 häppchengerechte Rechnungen über insgesamt rund 56 000 Euro, die die Beratungsfirma der 51-jährigen Angeklagten zwischen Dezember 2009 und März 2013 an den Tierschutzverein (gut 26 000 Euro) und die Tierarztpraxis (mehr als 29 000 Euro) gestellt hat – und die auf Veranlassung des Angeklagten auch beglichen wurden. Denn der 65-Jährige war nicht nur ehrenamtlicher Vorsitzender des Tierschutzvereins, sondern auch kaufmännischer Geschäftsführer der Tierarztpraxis, die unter seiner Führung auf dem Tierheimgelände gegründet worden war.


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