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Raumakustisch nicht ganz optimal

28.06.2007 00:00, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Raumakustisch nicht ganz optimal

Medienausstattung Sitzungssaal: Gemeinderat vertagt Entscheidung erneut

NECKARTENZLINGEN. Wie viel Technik braucht der Sitzungssaal im neuen Neckartenzlinger Rathaus? Diese Frage blieb auch in der dritten Diskussionsrunde im Gemeinderat strittig. Am Dienstagabend stellte zunächst der Akustikfachmann dem Gremium die Ergebnisse seiner Untersuchungen vor. Dabei wurde deutlich: Vor allem die vorspringende Wand zum Treppenhaus ist aus beschallungstechnischer Sicht nicht ganz unproblematisch.

Anhand eines 3-D-Modells haben die Fachleute der Firma computer aided media productions GmbH (camp) die Akustik im neuen Sitzungssaal analysiert. Im Mittel errechneten sie einen Nachhallwert von 0,8 Sekunden. Für einen Raum mit dieser Größe adäquat, sagt Angelo Roumeliotis. Allerdings entstehen durch die Raumgeometrie an einigen Stellen durchaus Probleme: Die Dachschrägen lenken den Schall relativ früh Richtung Raummitte zurück.

nWie kommt der Schall zum Zuhörer?

Die vorspringende Wand des Treppenhauses, so der Fachmann weiter, könnte im Zusammenspiel mit der Glasfront zu einem Flatterecho führen. Zudem entstünden in der Ecke zwischen Treppenhaus- und Außenwand akustisch unsymmetrische Verhältnisse: Der Schall werde in diesem Bereich gebündelt. Zuhörer könnten im hinteren Bereich also Schwierigkeiten bekommen, dem Redner zu folgen.


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