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Rathauserweiterung auf der Kippe

27.02.2014 00:00, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderat beharrt auf Verschuldungssperre und verweigert seine Zustimmung zur mittelfristigen Finanzplanung

Am Unterensinger Haushalt für 2014 ist so wenig auszusetzen, dass nicht einmal Anträge aus den Fraktionen dazu eingingen. Anders sieht es mit der mittelfristigen Finanzplanung aus: Ihr erteilte der Gemeinderat erst die Zustimmung, als die Rathauserweiterung herausgenommen wurde.

UNTERENSINGEN. Seit der Einbringung im Januar hat sich nur wenig an den Haushaltszahlen verändert. Der Verwaltungshaushalt, also die laufenden Einnahmen und Ausgaben, hat ein Volumen von 9,99 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt, in dem die Besitztümer und Verkäufe der Gemeinde gelistet sind, hat ein Volumen von 2,56 Millionen Euro.

Eine Änderung gab es bei der Gewerbesteuer: ging Kämmerer Wolfgang Gerlach im Januar noch von 1,15 Millionen Euro aus, liegt die Schätzung mittlerweile bei 1,3 Millionen Euro. Für die neue Kita an der Schule sind nur noch 150 000 Euro an Abbruchkosten eingeplant. An neuen Ausgaben kamen seit Januar beispielsweise 21 000 Euro für die Erschließung von zwei Grundstücken an der Ecke Kiesweg/Seerosenstraße und 20 000 Euro für die Ergänzung der Straßenbeleuchtung in der Flügelstraße hinzu. Aus den allgemeinen Rücklagen, quasi vom Sparbuch, werden 1,29 Millionen geholt, 227 000 Euro weniger als vorgesehen. Damit wird die einst vereinbarte Verschuldungssperre eingehalten, es würden noch 2,777 Millionen zum Jahresende auf der hohen Kante liegen.


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