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Rasen nicht in Biotonne

22.06.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Abfallwirtschaftsamt: Wertvolles Mulchmaterial für Garten

(la) Rasenschnitt ist zu schade für die Biotonne, er kann im Hausgarten als wertvolles Mulchmaterial unter Sträuchern, aber auch in Gemüse- und Blumenbeeten eingesetzt werden. Das erklärt das Landratsamt in einer Pressemitteilung.

Darin heißt es weiter: Durch das Aufbringen von Grasschnitt bleibt die Bodenstruktur besser erhalten, der Boden wird mit zusätzlichen Nährstoffen versorgt und die Bodenorganismen werden geschützt. Dies wirkt sich positiv auf das Pflanzenwachstum aus.

Ein weiterer Vorteil, so Johannes Hepp von der Kundenberatung des Abfallwirtschaftsbetriebes, ist ein durch die Mulchschicht verzögertes Unkrautwachstum. Der Rasenschnitt sollte aber zunächst antrocknen, bevor er in einer dünnen Schicht, weniger als einen Zentimeter hoch, aufgetragen wird.

Die Bodenorganismen müssen noch atmen können, sonst wird die Tätigkeit der Sauerstoff liebenden Mikroorganismen behindert und die Mulchdecke beginnt zu faulen.

Nicht zu vergessen: Rasenschnitt ist ein kostenloser Stickstoffdünger.

Weitere Informationen rund um die Abfallwirtschaft gibt es bei der Kundenberatung des Abfallwirtschaftsbetriebs zum Ortstarif unter Telefon (0 18 01) 93 12-5 26.


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