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Radwege-Führung nicht unumstritten

29.08.2017 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Teil des Neckartalradwegs bei Esslingen wird künftig durch die Innenstadt geführt – Bei Umfrage wird viel Kritik laut

Viel diskutiert wird derzeit die Sperrung eines Radwegs entlang des Neckars in Esslingen. Benutzt wurde er von Berufspendlern, aber auch von Radtouristen, gehört das gut einen Kilometer lange Teilstück doch zum überörtlichen Neckartalradweg. In einer kleinen Umfrage der Lokalzeitung kritisieren viele Radler die geplante Sperrung und die Alternativroute durch die Innenstadt.

Das etwas über einen Kilometer lange Stück des Neckartalradwegs bei Esslingen (orange) soll gesperrt werden, die Radler sollen über eine Innenstadtroute (rot) umgeleitet werden. Grafik: ez
Das etwas über einen Kilometer lange Stück des Neckartalradwegs bei Esslingen (orange) soll gesperrt werden, die Radler sollen über eine Innenstadtroute (rot) umgeleitet werden. Grafik: ez

(ez) Anlass für die Neuregelung war die Eröffnung des neuen Radtunnels, der nun das Neckarufer mit der Weststadt verbindet. Sicherheitsgründe wurden angeführt, für Fußgänger und Radler sei der Weg dort zu schmal. Nach Ansicht der Stadtverwaltung steht mit dieser neuen Verbindung nun eine gute Alternativroute zur Verfügung: Statt am Neckarufer entlang könnten die Radler künftig über den Färbertörlesweg und die Pliensaubrücke zum Bahnhofplatz fahren. Von dort aus soll es dann weiter über die Fleischmannstraße und die Weststadt sowie durch den Radtunnel hindurch wieder ans Neckarufer gehen. Doch bei vielen, die den schmalen Weg am Neckarufer nutzen, kommt die geplante Sperrung trotz der Alternativroute nicht gut an, wie die Umfrage unter Radfahrern zeigt, bei der viel Unverständnis über das Vorgehen der Stadt zu Tage kam.


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