Schwerpunkte

Region

Pumpstation Enge steht zur Debatte

07.07.2005 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gutachten im Bempflinger Gemeinderat vorgestellt - Entscheidung im Herbst

BEMPFLINGEN (zog). Schon seit Monaten stehen die Anlagen in der Pumpstation Enge still. Wo früher Rohwasser für die Bempflinger Trinkwasserversorgung gefördert wurde, ist nun von Amtswegen Feierabend: Das Eigenwasser erfüllt die gesetzlichen Grenzwerte nicht mehr. In einem umfangreichen Gutachten ließ die Gemeinde ergründen, wo die Ursachen für die Probleme und Belastungen liegen, und ob und wie die Eigenwasserversorgung aufrecht erhalten bleiben kann.

Am Montagabend stellte Ralf Göttsche vom Fachbüro Wave die Ergebnisse der Untersuchungen vor. Chemische und biologische Auffälligkeiten hatten schnell den Verdacht aufgebracht, Uferfiltrat der Erms könnte Ursache für die Probleme des Rohwassers sein. Ein Verdacht, der sich im Zuge der Untersuchung erhärtete. Schwankungen beim Trübungswert - ein Indikator für die Verunreinigung des Wassers - und der Wasserhärte brachten die Experten auf die Spur. Aber auch die Nachweise von geringen Mengen an Komplexbildnern und Arzneimittel legten nahe, dass Uferfiltrat in das Grundwasserreservat eindringt. „Um so mehr der Grundwasserstand sinkt, um so mehr Uferfiltrat kommt nach“, erläutert Göttsche.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 26% des Artikels.

Es fehlen 74%



Region