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Projekt an der Schule

05.08.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

FRICKENHAUSEN (pm). Nach dem Motto „Sei die Veränderung, die du dir in der Welt wünschst“ (Gandhi) startete kurz vor den Ferien das Projekt SEEd an der Gemeinschaftsschule Frickenhausen. Im Mittelpunkt des Projekts standen die Lösungen von sozialen und ökologischen Problemen anhand von Geschäftsideen. Das Projekt wurde von Schülerinnen und Schülern der siebten bis neunten Klasse besucht.

Nicht erst seit YouTuber wie Rezo über ökologische und soziale Probleme berichten, sind Jugendliche auf diese Themen sensibilisiert. Genau hier greift das Projekt SEEd an und gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, aus den gesellschaftlichen Problemen, die die Schülerinnen und Schüler als wichtig erachten, eine Geschäftsidee zu entwickeln.

Nur protestieren war gestern. Das Ziel ist, selbst etwas zu verändern und Lösungen zu suchen, anstatt nur den Status quo zu bemängeln. Im Projekt SEEd lernen die Schülerinnen und Schüler Probleme zu identifizieren und daraus ein Geschäftsmodell zu entwickeln. Am Schluss des Projekts wurden die ausgearbeiteten Geschäftsideen vorgestellt und evaluiert. Das Ganze nennt sich Social Entrepreneurship Education (kurz SEEd) und heißt auf Deutsch soviel wie Bildung im sozialen Unternehmertum. Das Projekt wurde von einer Trainerin aus Heidelberg, einem Trainer aus Hamburg und einer Lehrkraft der Gemeinschaftsschule Frickenhausen begleitet.

Entwickelt wurde das Programm von Hochschulen in Schleswig-Holstein und wird in Baden-Württemberg von der Karl Schlecht Stiftung unterstützt.

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