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Prinzessin auf kargem Boden

07.08.2015, Von Roland Kurz — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Landwirt Andreas Gruel hat vor zwei Jahren in Owen die Tradition des Linsenanbaus wieder aufleben lassen

Vermutlich wurden im Lenninger Tal in früheren Jahrhunderten ebenso wie auf der Schwäbischen Alb Linsen angebaut. Nachdem vor einigen Jahren auf der Alb diese alte Hülsenfrucht ihre Wiedergeburt erlebte, hat der Landwirt Andreas Gruel diese Tradition vor zwei Jahren auch in Owen wieder aufleben lassen. „Teck-Lensa“ nennt er sein Produkt.

Die Linse braucht den Hafer als Stütze. Bioland-Bauer Andreas Gruel hat die unscheinbare Pflanze seiner „Teck-Lensa“ ausgerupft. Foto: Kaier
Die Linse braucht den Hafer als Stütze. Bioland-Bauer Andreas Gruel hat die unscheinbare Pflanze seiner „Teck-Lensa“ ausgerupft. Foto: Kaier

Andreas Gruel hält mit seinem VW-Bus vor einem Haferfeld. Ein herrlicher Blick bietet sich von diesem Hang zwischen Owen und Beuren auf die Burg Teck und das vorgelagerte Hörnle. „So, das ist unser größter Linsenacker“, sagt der Biolandbauer. Wo denn? Gruel zeigt auf das dürre, mickrige Gewächs, das sich eine Etage unter den Haferrispen an die Halme klammert – Linsen brauchen eine Stützfrucht, an der sie sich mit ihren feinen Häkchen halten.


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