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Populisten einfach „weg diskutieren“

22.05.2017 00:00, Von Boris-Marc Münch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

SPD diskutierte über die „Faszination des Autoritären“

NÜRTINGEN. Donald Trump zum Präsidenten der USA gewählt, das erfolgreiche Verfassungsreferendum am Bosporus und natürlich Wladimir Putin: Nationalistische Kräfte scheinen weltweit auf dem Vormarsch zu sein. Auch in Europa sehnen sich Menschen wieder nach der starken Hand. Warum gerade jetzt? Und welche Gefahren gehen davon aus? Antworten darauf gab die SPD-Podiumsdiskussion „Eine neue Faszination des Autoritären?“, die am Freitag im K3N stattfand.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Rainer Arnold hatte mit dieser Podiumsdiskussion den Nerv getroffen. Der kleine Saal in der Nürtinger Stadthalle war mit rund 100 Zuhörern proppenvoll. Der Gastgeber legte auch gleich mit seinen Themen los: „EU-Krise, Globalisierung und Krisenherde. All das schürt Ängste“, sagte der scheidende Abgeordnete.

Populisten versuchten dann mit Schwarz-Weiß-Denken und Parolen wie „wir da unten gegen die da oben“ die Welt zu vereinfachen. Doch diese Kräfte handelten nicht zum Wohle der Menschen, „sie wollen Demokratie durch autoritäre Regime ersetzen“. Deshalb gelte hier das Prinzip: „Wehret den Anfängen.“ Demokraten müssten sich autoritären Einstellungen entgegenstellen und Populisten mit Argumenten „weg diskutieren“.

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