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"Polizei soll ermitteln, nicht schreiben"

07.09.2007 00:00, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Polizei soll ermitteln, nicht schreiben

SPD-Abgeordnete und Polizeigewerkschaften bemängeln die Personalsituation bei der Polizei

ESSLINGEN. Die Kriminalstatistiken weisen es aus: Baden-Württemberg ist eines der sichersten Bundesländer. Damit das so bleibt, soll die Polizei Präsenz in den Straßen zeigen. Doch vielleicht ist das schon bald nicht mehr möglich, weil die Polizisten am Schreibtisch sitzen und ihre Protokolle abtippen. Denn im Zuge der Verwaltungsreform sollen rund 20 Prozent der Angestellten der Polizei eingespart werden. Darauf machen die SPD-Landtagsabgeordneten im Kreis Esslingen, Carla Bregenzer, Wolfgang Drexler und Nils Schmid, gemeinsam mit den drei Polizeigewerkschaften aufmerksam.

Bei den Angestellten, die bisher die Protokolle abtippen, werde gespart, frei werdende Stellen werden nicht mehr besetzt. Mit Sparen habe es nichts zu tun, wenn die besser bezahlten Polizeibeamten die Arbeit der Angestellten machen müssen, finden die SPD-Abgeordneten. Die drei Polizeigewerkschaften Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Deutsche Polizeigewerkschaft im Beamtenbund (DPolG) und Gewerkschaft der Polizei (GdP) sehen das genauso: Die Polizei soll nicht schreiben, sondern ermitteln, sagen sie.


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