Schwerpunkte

Region

Politische Krise

02.08.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Philipp Walter, Beuren. Zum Artikel „CDU jetzt mitgliederstärkste Partei in Deutschland“ vom 29. Juli. Die Meldung, dass die Christdemokraten die Sozialdemokraten nun wie erwartet überholt haben, hat sich schon seit längerer Zeit angekündigt. Die SPD steckt in einer politischen Krise, sie hat massiv an Vertrauen gegenüber der Bevölkerung verspielt und sollte sich nun schnell zu einem Standpunkt bekennen, entweder mit Beck oder mit Steinmeier. Doch beängstigt mich der Trend dieser Mitgliedszahlen, betrachtet man die gerne gezeigte Grafik in Verbindung mit diesem Thema. Es ist jetzt nicht so, dass die CDU aufgeholt hat, nein, auch ihre Mitgliedszahlen schwinden.

Beängstigend ist doch der Gesamttrend. Immer mehr Menschen verlassen die sogenannten Volksparteien, einzelne Umfragen bekräftigen die Demokratiefremde, viele distanzieren sich von der Politik. Auch die Beteiligung bei Wahlen sinkt rapide. Gründe für das Verlassen sind oftmals die Distanzierung von Standpunkten der Parteien oder die einfache Überalterung. Viele alte Menschen sind Mitglied in den Parteien, doch im Nachwuchsbereich wird kaum etwas getan, es gibt keinen Magnet, welcher die jungen Leute an die Politik zieht, polarisiert und begeistert, so wie Barack Obama in den Vereinigten Staaten oder früher Leute wie, laut Berichten, Willy Brandt. Darüber sollten sich die Parteien Gedanken machen, und nicht von „historischen Tagen“ schwärmen.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 56% des Artikels.

Es fehlen 44%



Region