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Politik gegen den Bürger

10.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Alwin Harms, Nürtingen. Politik für den Bürger oder gegen den Bürger? Wenn wir an die beschlossenen Fahrplanstreichungen zum 10. Juni 2007 denken, kommt man immer mehr zu dem Schluss: die Politik richtet sich gegen den Steuerzahler. Durch die Streichung des RE-D 22006, auf der Strecke TübingenStuttgart, heißt das in der Praxis eine halbe Stunde länger auf der Strecke. Außerdem werden die Pendler in andere, schon übervolle Züge steigen müssen, das heißt im Klartext, ab Nürtingen Stehplatz für ein Jahresticket in Höhe von derzeit 1265,40 Euro.

Die Strecke StuttgartTübingen verbindet zwei wichtige Regierungsbezirke miteinander. Es handelt sich um eine gut ausgelastete Strecke, die auch schwarze Zahlen schreibt. Sehr viele Pendler (beruflicher, schülerischer, studentischer Art) verstehen die Welt nicht mehr. Eine gut ausgebaute, berechtigte und sinnvolle Infrastruktur wird geschwächt. Kein Politiker verhindert diesen Schildbürgerstreich der Streckenausdünnung. Im Gegenteil, dazu kommt noch, dass die ersten 20 Kilometer bei der Kilometerpauschale ab 1. Januar 2007 auch noch gestrichen wurden.

Jedes Jahr kommt eine saftige Erhöhung des Jahrestickets dazu, aber der Service und die Zugdichte werden ebenfalls gekürzt. Wartungsarbeiten an den Zügen beziehungsweise Waggons ebenfalls. Von unseren Politikern würde sich niemand in einen solchen Zug setzen.


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